Warum kippt oder knickt ein Turm?
Hilf deinem Kind, das Kippen des ganzen Turms vom Knicken eines belasteten Beins zu unterscheiden.
Turm-Stabilität: Wind, Standbreite und Streben
Ein Turm kann als Ganzes kippen, wenn eine seitliche Belastung seine Standfläche überfordert. Ein einzelnes Bein kann unter Druck knicken, auch wenn die Füße noch stehen. Das sind verschiedene Versagensarten, die verschiedene Verbesserungen brauchen.
Eine breitere Basis verändert die Kippneigung. Kürzere oder besser abgestützte Druckstäbe können gegen Knicken helfen. Stellt im Lab erst die Standbreite um, während Höhe und Wind gleich bleiben. Beobachtet die Füße und Beine getrennt, bevor ihr das Ergebnis benennt.
„Kippt der ganze Turm, knickt ein Bein oder bleibt er stehen?“
So probiert ihr es im Lab aus
- Frage zuerst nach einer Vermutung. Ihr müsst euch nicht einig sein.
- Stelle die Standbreite auf 0,50 m; lasse Höhe sowie Wind oder Erschütterung unverändert.
- Lass dein Kind Füße und Beine getrennt beschreiben, bevor du die Versagensart benennst.
Nächster Vergleich: Erhöhe den Turm etwas bei gleichem Wind oder gleicher Erschütterung und besprecht eine mögliche Verbesserung.
Experiment startenEin Versuch ohne Bildschirm
Baue mit Papierrollen oder Bauklötzen zwei kleine Türme mit gleicher Höhe, aber unterschiedlicher Standbreite. Puste beide vorsichtig von der Seite an und beobachtet gemeinsam, ob der ganze Turm kippt oder ein Teil nachgibt. Die Simulation ist kein Nachweis für die Sicherheit echter Bauwerke.